Starker i7 7500 Prozessor und ein brillantes 14-Zoll Display im 13-Zoll Gehäuse– das Asus
Zenbook UX3410UA gehört zu den besten Ultrabooks im Jahr 2017!
In
der Modellvariante UX3410UA-GV078T verfügt es neben dem schnellen Intel
i7 Prozessor auch über ordentliche 16 GB RAM (dual-channel, DDR4) sowie
einer schnellen SSD mit 512 GB Speicher.
Nicht nur die Leistung
und die Akkulaufzeit des Ultrabooks haben mich überzeugt, auch das
matte IPS-Display im Full-HD Format (1920x1080px) haben meiner
Erwartungen übertroffen!
Design, Verarbeitung und Eingabegeräte
Nicht
nur die Leistungsdaten sondern auch die Optik des Zenbook UX3410UA kann
überzeugen. Das Gehäuse im schicken Aluminiumdesign ist in 2
Farbvarianten erhältlich: quartz-grey und rose-gold. Ich besitze die
silberne Variante (quartz-grey) und bin sehr zufrieden.
Sehr edel
sind auch die konzentrischen Kreise auf der Gehäuse-Oberfläche – der
typischen Zenbook-Look eben. Lediglich der Displayrahmen ist aus
schlichtem schwarzem Plastik. Das trübt den guten Gesamteindruck aber
kaum – vor allem da die Displayränder sehr schmal sind.
Das
Zenbook ist nur 1,4 Kilogramm leicht und 19mm dünn und bietet darüber
hinaus ein 14-Zoll Display in einem klassischen 13-Zoll Gehäuse. Somit
ist das Zenbook perfekt für den mobilen Einsatz geeignet.
Die
Verarbeitung ist auf einem sehr guten Niveau, wenn auch nicht ganz auf
dem Level eines Apple Mac-Books. Die Spaltmaße des Displayrahmes weißen
teils minimale Unregelmäßigkeiten auf. Diese muss man aber mit der Lupe
suchen und fallen im Alltag absolut nicht auf.
Bei der Tastatur
handelt es sich um eine full-size Chicklet-Tastatur. Der Druckpunkt ist
gut spürbar und der Hub der Tasten immerhin 1,6mm lang. Generell
überzeugt die Tastatur mit einem sehr guten Schreibgefühl. Lediglich in
der Mitte lässt sich die Tastatur bei festem Druck ein wenig eindrücken –
in der Praxis fällt dies aber nicht weiter auf.
Des Weiteren bietet die Tastatur eine Hintergrundbeleuchtung, welche in 3-Stufen regelbar ist. Somit kann man mit dem
Asus Zenbook UX3410UA auch sehr gut im Dunkeln arbeiten.
Auch
das Touchpad überzeugt. Es handelt sich um ein edles Click-Pad aus Glas
welches auch Multitouch-Gesten unterstützt. Ich benutze es vor allem
zum scrollen (2-Finger Swipe) oder zoomen in Webseiten (Finger
auseinanderziehen).
Anschlüsse und WLAN
Bezüglich
Anschlüsse ist das Zenbook UX3410UA im Vergleich zu anderen Ultrabooks
sehr gut ausgestattet! Gleich vier (!) USB-Anschlüsse sind an Board!
Davon 2xUSB 2.0, 1xUSB 3.0 sowie ein moderner USB 3.1 Anschluss.
Kritik
gab es teilweise für die 2 USB 2.0 Anschlüsse, welche heutzutage
bereits als „alte Technik“ gelten. Ich kann diese Kritik nicht
nachvollziehen, den für den Anschluss von diversen Geräten, wie z.B.
eine Maus etc. sind USB 2.0 Anschlüsse genauso gut geeignet wie moderne
Ports. Des Weiteren steht ja auch ein USB 3.0 sowie ein USB 3.1
Anschluss zur Verfügung. Ich sehe die 2 USB 2.0 Ports also eher als
Bonus – nicht als Kritikpunkt!
Des Weiteren verfügt das Zenbook
über einen HDMI-Port (Standardgröße) sowie über einen Audio Ein/Ausgang
und einen SD-Card Reader.
Der SD-Card Reader zählt mit einer
durchschnittlichen Übertragungsrate von 33MB/sec leider nicht zu den
schnellsten. Andere Ultrabooks erreichen hier oft sogar eine doppelte
Übertragungsgeschwindigkeit. Wem das in der Praxis stört, der kann
natürlich auf einen schnellen externen SD-Card Reader zurückgreifen.
Dieser kostet nur wenige Euro.
Das verbaute WLAN-Modul kann dafür
aber wieder absolut überzeugen. Die maximale
Übertragungsgeschwindigkeit von ca. 330MB/sec ist mehr als ausreichend.
Beeindruckt hat mich persönlich aber die Empfangsqualität! Mit dem Asus
Zenbook UX3410 hatte ich noch guten WLAN Empfang, wo mein Samsung Galaxy
längst keine WLAN-Verbindung mehr herstellen konnte!
Leistung und Akkulaufzeit überzeugen!
Eine
große Stärke des Zenbook UX3410UA ist die Leistung. Egal ob Office,
Bildbearbeitung und Photoshop oder auch Videoschnitt – das Zenbook hat
mich hier niemals im Stich gelassen.
Keine Wunder – die
Kombination des starken i7-7500 (Kaby-Lake) Prozessor mit 16 GB DDR4 RAM
(dual-channel) und einer schnellen SSD sorgt für ordentlich Power. 16
Gigabyte RAM waren mir persönlich wichtig, da ich das Zenbook auch oft
für komplexere Bildbearbeitung in Photoshop nutze. Das Zenbook ist aber
auch in günstigeren Konfigurationen mit 8 GB RAM erhältlich.
On-Board Grafikkarte deutlich besser als erwartet
Das
Zenbook UX3410-GV078T verfügt nicht über eine dezidierte Grafikkarte
sondern „lediglich“ über die On-Board Grafiklösung Intel HD Graphics
620. Das lediglich habe ich bewusst in Anführungszeichen gesetzt, denn
die On-Board Grafikkarte ist deutlich besser, als man erwarten würde.
Und ich will auch kurz erklären warum.
Integrierte Grafikkarten
verfügen über keinen eigenen Grafikspeicher sondern greifen auf den
Systemspeicher zurück. Diese Grafikkarten sind also immer so gut, wie
das System von dem sie umgeben werden.
Da das Zenbook UX3410UA
über einen starken i7 Prozessor sowie über 16GB DDR4 RAM im schnellen
Dual-Channel-Mode verfügt, leistet auch die Grafikkarte in diesem System
sehr gute Dienste. Des Weiteren wurde die Leistung der Intel HD
Graphics 620 gegenüber dem Vorgänger Intel HD Graphics 520 nochmals
deutlich verbessert. Brandneue Hochleistungsspiele sind damit natürlich
trotzdem nur mit einer reduzierten Auflösung und/oder Framerate
spielbar.
In anderen Modellvarianten ist das Zenbook aber auch mit einer dezidierten Nivida G-Force Grafiklösung erhältlich.
Akkulaufzeit überzeugt!
Trotz
der hohen Leistung liegt auch die Akkulaufzeit auf einem sehr guten
Niveau. Wird die Bildschirmhelligkeit auf ausreichende 25% reduziert,
hält der Akku bei Office-Arbeiten mit gelegentlicher Internetrecherche
ohne Probleme 10 bis 12 Stunden durch. Aktiviert man zusätzlich noch den
Stromsparmodus, sind Akkulaufzeiten von mehr als 13 Stunden durchaus
realistisch.
Wenn das Zenbook dauerhaft Höchstleistungen
verbringen muss, verringert sich die Akkulaufzeit natürlich dramatisch –
das liegt aber in der Natur der Sache.
Lüfter nervt manchmal – NBFC ist die Lösung!
Der Lüfter hält das Asus Zenbook UX3410UA schön kühl – zu kühl!
Oft
läuft der Lüfter nämlich ohne erkennbaren Grund, also wenn die
gemessenen Temperaturen in einem sehr niedrigen Bereich liegen. Zwar ist
das Geräusch des Lüfters nicht wirklich unangenehm oder übertrieben
laut, jedoch nervt die aggressive Lüfter-Steuerung doch ein wenig.
Das
Problem kann aber in wenigen Sekunden behoben werden. Durch das
kostenlose Programm NoteBook Fan Control (NBFC) läuft der Lüfter wie er
soll, und springt nur mehr Gelegentlich unter Höchstleistungen an. NBFC
kannst du hier herunterladen.
Mattes IPS-Display – 100% sRGB Abdeckung
Kommen wir nun zum eigentlichen Highlight des Ultrabooks – das Display.
Es
handelt sich um ein mattes IPS-Display mit einer 100% sRGB Abdeckung
(und immerhin 74% Adobe-RGB). Das Kontrastverhältnis liegt mit 1200:1
ebenfalls im absoluten Top-Bereich. Auch die maximale durchschnittliche
Bildschirmhelligkeit von 370cd/m2 ist mehr als ausreichend!
Das
Display im klassischen 16:9 Format verfügt mit 1920x1080px über eine
Full-HD Auflösung. Full-HD ist meiner Meinung nach auch die beste
Lösung. Zwar bieten anderen Ultrabooks (auch andere Modelle innerhalb
der Zenbook-Reihe) teilweise eine noch höhere Auflösung, dennoch
überwiegen bei Full-HD die Vorteile.
Das menschliche Auge kann ab
einen Abstand von wenigen Zentimetern bei einem 14-Zoll Monitor keinen
sichtbaren Unterschied mehr zwischen Full-HD und einer höheren Auflösung
wahrnehmen. Des Weiteren verbrauchen noch höher aufgelöste Displays
deutlich mehr Strom, ohne einen großen Mehrwert zu bieten. Auch kann es
bei einer höheren Auflösung zu diversen Kompatibilitätsproblemen mit
gewissen Programmen kommen.
Ich persönlich bin also eigentlich froh darüber, dass das Zenbook UX3410UA mit Full-HD und nicht höher aufgelöst ist!
Farben
werden auf dem matten IPS-Display sehr naturgetreu wiedergegeben, und
das Display ist ab Werk bereits sehr gut kalibriert. Generell handelt es
sich bei dem 14-Zoll Display im 13-Zoll Gehäuse um eines der besten
Displays, die derzeit im Ultrabook-Segment verfügbar sind.
In
Kombination mit den starken Leistungsdaten ist das Zenbook UX3410UA also
auch für Bildbearbeitung bestens geeignet. Mehr dazu erfährst du im
folgendem Beitrag: Das beste Ultrabook für Bildbearbeitung und
Photoshop? Asus Zenbook UX3410UA-GV078T
Anmerken möchte
ich noch folgendes: Von Werk aus ist die automatische
Helligkeitsregelung aktiviert, welche die Helligkeit des Displays sowie
die Tastatur-Beleuchtung automatisch an das Umgebungslicht anpasst.
Diese Funktion kann man aber in den Einstellungen oder über das Kürzel
FN+A deaktivieren.
Des Weiteren ist von Werk aus ein 150% Zoom
für die Anzeige aktiviert. Das kann unter anderem dazu führen, das Icons
ein wenig unscharf wirken. Diese Funktion habe ich mit einem Klick in
den Einstellungen der Anzeige (Systemsteuerung) wieder auf 100% gesetzt.
Ganz perfekt ist das UX3410UA allerdings auch nicht. Folgende Punkte haben mir nicht gefallen:
- Der
integrierte SD-Card Reader gehört, wie bereits erwähnt, nicht wirklich
zu den schnellsten Modellen am Markt. Wer mehr Speed braucht, muss auf
eine externe Lösung um wenige Euro zurückgreifen.
- Die Lüfter-Steuerung ist mir etwas zu aggressiv. Abhilfe schafft hierbei das kostenlose Program NoteBookFanControl.
- Des
Weiteren bietet das Display lediglich einen Öffnungswinkel von 125
Grad. Das ist nicht sehr viel. Bis jetzt hat mir der geringe
Öffnungswinkel aber noch nie Probleme bereitet- egal ob ich das Zenbook
am Schreibtisch, am Sofa oder im Bett benutzt habe.
- Auch
die Ein/Ausschalttaste ist nicht – wie üblich – am Gehäuserand
platziert, sondern befindet sich auf der Tastatur genau neben der Entf.
Taste. Eine etwas unglückliche Wahl, aber ich kann damit leben!
Meine Bewertung und Fazit
Tolle Optik, überragende Leistung, lange Akkulaufzeit sowie eines der besten Displays im Ultrabook-Segment. Für das
Asus Zenbook UX3410UA kann ich wirklich eine absolute Empfehlung aussprechen.